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Kurzes Spiel – Pitchen mit Benjamin Schlichting

Ein Pitch ist ein Schlag, bei dem der Ball nach der Landung schnell stoppt.

Erklärung:

Der Ball fliegt beim Pitch aufgrund des steilen Eintreffwinkels flacher als loftgerecht vom Schlägerblatt ab, stoppt aber aufgrund des größeren Backspins nach der Landung schnell.

 Weitere Beschreibung: Um den Ball auf dem Grün schneller zum stoppen zu bringen als bei einem Chip mit gleicher Flugweite, muss der Rückwärtsdrall beim Landen des Balles höher sein. Das bedeutet, dass der Treffmoment gegenüber dem Chip verändert werden muss.

Die drei Schlüsselfaktoren Schlägerkopfgeschwindigkeit, Loft und Eintreffwinkel haben den größten Einfluss auf den Spin. Sie haben aber auch unmittelbare Auswirkung auf den Ballflug. Zum Beispiel beeinflussen sie die Fluglänge und die Abflughöhe. Obwohl die drei Faktoren nie isoliert voneinander auf den Ball treffen, ist es hilfreich, die Auswirkungen im Einzelnen zu betrachten

Schlägerkopfgeschwindigkeit: Grundsätzlich gilt, dass bei einem gut getroffenen Ball der Backspin umso höher ausfällt je höher die Schlägerkopfgeschwindigkeit bei gleichem Schläger und gleicher Schlagart (Chip, Pitch, Lob) ist. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit beeinflusst aber nicht nur die Drallrate sondern auch die Fluglänge. Schwingt man einen Schläger unter Beibehaltung des dynamischen Lofts schneller, so erhält der Ball zwar eine höhere Rückwärtsdrallrate, aber er fliegt auch weiter. Würde man versuchen, den Spin nur durch die Steigerung der Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erhöhen, so würde der Ball zu weit fliegen. 

Dynamischer Loft: Eine weitere Möglichkeit, den Spin zu steigern, ist, den dynamischen Loft zu vergrößern. Das wird vor allem durch das Öffnen der Schlagfläche erreicht. Der Ball fliegt sehr hoch vom Schlägerblatt ab und ist daher bei ungünstigen Witterungsbedingungen schlecht zu kontrollieren. Außerdem kann der Ball, wenn man nur den dynamischen Loft erhöht, nicht weit genug fliegen, da Pitches auch bei Entfernungen zwischen 60 und 80 Metern gespielt werden. 

Eintreffwinkel: Wie schon erwähnt, beeinflusst der Eintreffwinkel die Drallrate. Mit Hilfe eines steileren Eintreffwinkels lässt sich der Rückwärtsdrall steigern, ohne dass dabei die Schlägerkopfgeschwindigkeit wesentlich erhöht werden muss. Bei dieser Schlagausführung kann der Ball auch von normalen Fairwaylagen, von härteren Stellen oder sogar aus Divots mit höherem Rückwärtsdrall gespielt werden. Aus den genannten Vorteilen leitet sich ab, dass diese Variante zur Steigerung des Spins zu bevorzugen ist.

Der Eintreffwinkel wird steiler, je mehr der Ball von oben getroffen wird. Das wird erleichtert, wenn die Hände (oder das Griffende) im Treffmoment weiter vor dem Ball sind, als in der Ansprechsituation. Das reduziert gleichzeitig aber den dynamischen Loft im Treffmoment. Obwohl der dynamische Loft etwas geringer wird, kann der Spin sich unter bestimmten Bedingungen erhöhen. Dabei ist es wichtig, dass das Griffende im Treffmoment nicht nur weiter vor der Position im Ansprechen ist, sondern zudem auch noch näher am Boden

Nur wenn das Griffende sich nach unten bewegt, wird ein Divot herausgeschält. Bleibt das Griffende im gleichen Abstand zum Boden, so streift die Sohle nur über das Gras, wird aber nicht in den Boden eindringen.

Mit Hilfe des theoretischen Begriffs „Spinloft“ lässt sich erklären, in welchem Maß der Spin sich durch die Relation zwischen Eintreffwinkel (ETW) und dynamischen 

Loft(beim Treffen des Balles) vergrößern kann: Dynamischer Loft minus Eintreffwinkel = Spinloft 

Loft im Impact: 50 Grad minus ETW z.B. 0 Grad(das wäre ein flacher ETW) 

Also 50 minus 0 = Spinloft: 50

Dieser Ball würde höher fliegen und hätte nicht mehr Spin als mit der Chiptechnik.

Loft im Impact: 50 Grad – ETW z.B. 15 Grad ( steiler ETW = Minus)     

Also 50 minus -15= Spinloft: 65

Dieser Ball würde flacher fliegen und hätte deutlich mehr Spin.

Anwendung:

Der Pitch wird aus Entfernungen zwischen 25 und 80 Metern gespielt. Theoretisch könnte man die Pitchtechnik mit jedem kürzeren Eisen spielen – der Punch ist auch eine Form des Pitches – jedoch wird in Grünnähe dazu meist das Sandwedge verwendet.

Der Schlag wird immer dann gewählt, wenn der Ball so schnell wie möglich in der Nähe der Landestelle stoppen soll. Für die Schlagtechnik ist es unerheblich ob dabei ein Bunker oder ein Wasserhindernis überflogen werden muss. Für den klassischen Pitch ist eine Mindestlänge von ca. 25 Metern notwendig, denn erst bei einer bestimmten Schlägerkopfgeschwindigkeit kann genügend Spin erzeugt werden. Kürzere Entfernungen lassen sich besser mit der Chip – oder Lobtechnik spielen.

Der Pitch gelingt am besten von sehr kurz geschnittenem Gras, denn dann ist es möglich, einen direkten Kontakt mit dem Ball zu erzeugen. Er kann aber auch von sehr harten Fairwaystellen oder sogar aus Divots erfolgreich gespielt werden. Ebenso gelingen lange Bunkerschläge mit der Pitchtechnik ausgezeichnet. Der Ball erreicht dabei die höchsten Drallraten.

Entscheidend für den Erfolg des Schlages ist, dass zwischen Ball und Schlagfläche keine Grashalme eingeklemmt werden, denn dadurch wird der Rückwärtsdrall reduziert und der Ball fliegt zu weit. Es entsteht ein sogenannter „Flyer“  

Des Weiteren reduzieren abgenutzte oder dreckige Rillen auf der Schlagfläche den Spin, da nun Gras, Erde oder Feuchtigkeit nicht mehr in ihnen aufgenommen werden können.
Quelle: Kurzes Spiel - Pitchen mit Benjamin Schlichting

 



 


Quelle und Fotos: DEUTSCHER GOLF VERBAND e.V. www.golf.de/dgv
 


 

 

 

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Auf öffentlichen Golfplätzen kann man auch ohne eine Mitgliedschaft in einem Golfclub spielen. Insbesondere VcG-Spieler sind dort gern gesehen. Oftmals sind aber nur bestimmte Bahnen eines Golfplatzes für den öffentlichen Spielbetrieb frei gegeben. Das kann der Par3-Kurzplatz sein, aber auch nur 3 oder 4 Übungsbahnen von meist geringer Länge.






Golfanlage Hummelbachaue
Am Golfplatz
41469 Neuss
Löcher: 9
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Platzreife erforderlich

Golfanlage Duvenhof / Golfsport Willich GmbH
Hardt 21
47877 Willich
Löcher: 9
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Platzreife erforderlich
www.thegolffactory.de

Golfclub Mettmann
Obschwarzbach 4a
40822 Mettmann
Löcher: 3 Greenfee/Platzgebühr erforderlich
www.dynamic-golf.de

Golfclub Felderbach Sprockhövel e.V.
Gut Frielinghausen
45549 Sprockhövel
Löcher: 6
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Golflehrer

Öffentliche Golfanlage am Mollenkotten Wuppertal
Mollenkotten 220
42279 Wuppertal
Löcher: 6
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Golflehrer

Golfanlage Haus Bey GmbH & Co. KG
An Haus Bey 16
41334 Nettetal
Löcher: 6
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Golflehrer

Golfplatz auf der Lausward
Auf der Lausward 51
40221 Düsseldorf
Löcher: 9
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Platzreife erforderlich

Golfpark Rittergut Birkhof GmbH & Co. KG
Rittergut Birkhof
41352 Korschenbroich
Löcher: 9
Greenfee/Platzgebühr erforderlich
Platzreife erforderlich

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Der Start in den Golfsport!  

Was kostet eine Runde Golf?

In Deutschland liegt der durchschnittliche Greenfee-Preis (Greenfee wird die Gebühr genannt, die Sie für das Spielen entrichten müssen) laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bei 42 Euro unter der Woche und 52 Euro am Wochenende. Golf spielen ist damit in der Bundesrepublik günstiger als der Schnitt in Zentraleuropa (47 Euro/56 Euro). Die Preise für 18 Löcher Golf variieren aber deutlich: Teilweise kommt man zu speziellen Zeiten (früh morgens, spät abends) ab ca. 20 Euro auf einen Platz, bei den Nobelanlagen können es am Wochenende aber auch schnell mal 120 Euro werden. Pro Person versteht sich.

Was kostet eine Mitgliedschaft?

Um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen, benötigen Sie in den meisten Fällen eine Mitgliedschaft in einem Club und die Platzreife.
Eine Mitgliedschaft in einem deutschen Golfclub wird über verschiedene Modelle angeboten. Üblich sind u.a. Jahresmitgliedschaften (kurzfristig), der Kauf von Anteilen (längerfristig) oder günstige Monatsmitgliedschaften. Je nach Club werden teilweise auch Aufnahmegebühren oder eine Spende/Einlage fällig.

Laut der Studie von KPMG belaufen sich die Kosten für eine Jahresmitgliedschaft in Deutschland im Schnitt auf rund 100 Euro/Monat. Hinzukommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von rund 2.800 Euro. Auch hier gilt wie bei den Greenfee-Preisen: Nach unten und oben sind die Schwankungen groß. Sie können je nach Bundesland und Anlage auch für unter ca. 85 Euro pro Monat eine Mitgliedschaft erwerben. In exklusiven Golfclubs hingegen sind sogar Wartezeiten und eine Bürgschaft seitens anderer Mitglieder von Nöten. Kinder, Schüler und Studenten (bis 27 Jahre) erhalten fast immer Ermäßigungen.
Für den Start ist alternativ eine Mitgliedschaft in der VcG (Verein clubfreier Golfer, 195 Euro pro Jahr) zu empfehlen. Die VcG übernimmt die Verwaltung des Handicaps und stellt eine DGV-Karte (Mitgliedskarte) aus, mit der Sie gegen Zahlung des jeweilige Greenfee-Preises auf nahezu allen deutschen Plätzen spielen dürfen. Einige Anlagen verlangen von VcG-Spielern allerdings ein nochmals erhöhtes Greenfee – dies ist aber die Ausnahme.
Verschiedenen Clubs bieten darüber hinaus sogenannte Fernmitgliedschaften an. Diese sind ähnlich wie das Angebot der VcG, denn auch hier muss man auf allen Anlagen den normalen Greenfee-Preis bezahlen. Im (weiter entfernten) Heimatclub erhält man meist günstige Konditionen.
Was kostet die Ausrüstung?

Zu Beginn belegen Sie am besten einen Schnupperkurs, dabei werden Ihnen gebrauchte Schläger vom Club geliehen. Sobald Sie richtig einsteigen wollen, werden Sie aber an eigenem Equipment nicht vorbeikommen.
Am Anfang empfiehlt sich ein Komplettsatz meist mit Hölzern, Eisen, Putter und Trage-Bag. Die Preise variieren je nach Hersteller und beginnen etwa ab 250 Euro. Eine weitere Möglichkeit ist es, auf gebrauchte Schläger zurückzugreifen. Fragen Sie in Ihrem Pro-Shop oder bei Clubmitgliedern nach oder finden Sie gebrauchtes Equipment auf unserem Golfmarkt oder Internetbörsen wie ebay. Empfehlenswert für den Start sind Auslaufmodelle: Die Schläger sind aus technischer Sicht oftmals noch aktuell, aber dank dem neueren Nachfolgermodell bereits deutlich reduziert.
Ab einer gewissen Spielstärke kauft man sein Equipment einzeln und lässt es auf sich anpassen (Fitting): Ein neuer Eisensatz mit Stahlschäften beginnt bei etwa 600 Euro (3-PW) und geht bist circa 2000 Euro (Grafitschaft, Luxusversion). Bei den Hölzern ist der Driver am teuersten: Preise von rund 200 Euro bis circa 650 Euro werden aufgerufen. Fairway-Hölzer und Hybriden starten bei circa 150 Euro. Auch beim Putter variiert der Preis deutlich: Zwischen 50 und circa 330 Euro kann man ausgeben.
Zudem benötigt man eine Golftasche (Bag): je nach
Größe zahlt man für eine aktuelles Modell zwischen 150 und 400 Euro. Dazu kommt, wenn man das Bag nicht trägt, ein Trolley (zum ziehen oder schieben) ab circa 150 Euro. Golfschuhe schlagen mit circa 70 bis 400 Euro zu Buche. Ein neuer Handschuh kostet zwischen 15 und 25 Euro. Bälle kauft man am günstigsten im Dutzend (12 Stück) ab ca. 30 Euro. Die Top-Modelle (für gute Spieler) kosten maximal 5,50 Euro pro Ball.
Fazit: Für den "Schnupperkurs" fallen außer den Kursgebühren kaum Kosten für die Ausrüstung (Bälle, Handschuh) an. Von der Platzreife bis etwa Handicap 36 sollte man je nach Anspruch (gebraucht/neu) zwischen 400 und 1.000 Euro kalkulieren. Ab einer gewissen Spielstärke (Anm.: hier zählt eigentlich der Zeitaufwand, mit dem Sie den Sport betreiben. Weniger Ihr Handicap) entscheiden Sie sich für das Material Ihrer Wahl und lassen es im Optimalfall noch an Ihr Spiel (Körpergröße, Schwunggeschwindigkeit etc) anpassen. Inklusive aller Komponenten (Hölzer, Eisen, Wedges, Putter, Schuhe, Bag, Bälle, Accessoires) kommen Sie auf etwa 3.000 Euro.

Wie viel Zeit benötige ich für eine Runde Golf?
Eine Golfrunde besteht im Normalfall aus 18 Löchern. Dafür sollten Sie zwischen dreieinhalb (sehr schnell) und sechs Stunden (sehr langsam) Spielzeit einkalkulieren. Schneller geht es in kleineren Paarungen (maximal vier Spieler sind in einer Gruppe erlaubt) und zu Tageszeiten, wenn nicht zu viele Spieler den Platz verstopfen. Viereinhalb Stunden sind eine gute Zeit!
Hinzu kommt die Zeit für die Anreise, eventuelles Einspielen auf der Driving-Range (meistens um die 30 Minuten) und der Drink nach dem Spiel im Clubhaus. Einen Vor- bzw. Nachmittag kann man so durchaus auf dem Platz verbringen. Eine Alternative ist es, nur neun Löcher zu spielen, da die neunte Spielbahn auf den meisten Anlagen am Clubhaus endet. Dafür benötigen Sie etwa zwei Stunden.
Quelle: www.golf.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Rufen Sie uns an l Verena Röpke beantwortet gerne Ihre Fragen
Telefon:  +49  2104 801450
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